Further Drachenstich

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 Further Drachenstich

Das älteste Volksschauspiel Deutschlands (es ist schon über 500 Jahr alt) lässt sich auf die Legende vom Stankt Georg zurückführen. Das Festspiel erlebte im Laufe der Jahre immer wieder Veränderungen; hier die heutige Geschichte:
Wir befinden uns in den Hussitenkriegen. Im August 1431 hat sich in Furth im Wald ein mächtiges Heer versammelt, um die abtrünnigen Böhmen vernichtend zu schlagen. Die Schlacht war so gut wie gewonnen, da bedroht urplötzlich ein Drache, der bisher mit einem Fluch belegt war, die Stadt. Nur zwei Menschen können dem Drachen Einhalt gebieten: die junge Schlossherrin von Furth und der tapfere Ritter Udo, der allerdings in einem Netz tödlicher Intrigen gefangen ist. Nach vielen Verwicklungen wendet sich natürlich schließlich doch noch alles zum Guten, und in einem furiosen Schowdown tötet der furchtlose Udo das Ungetüm mit seiner Lanze.
Der heutige Drache, der seit 1974 „im Amt“ ist, ist 19 Meter lang, 4 Meter breit und 3,5 Meter hoch. Er lässt sich mittels Hydrauliksystems bewegen und er ist sogar in der Lage, Feuer und Schwefeldampf zu spucken.