Weisertwecken

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Als es früher für den Mann noch sehr wichtig war einen Stammhalter zu zeugen, der den Namen und den Besitz erbt, wird sich heute genauso über ein Mädchen gefreut. Deshalb ist es schade, dass der Brauch vom Weisertwecken nur mehr selten noch ausgeführt wird.
Für einen Sohn wird ein sehr langer Brotwecken ( je Pfund Geburtsgewicht ein Meter) durch den Heimatort der jungen Familie gefahren. Hierzu werden entweder festlich geschmückte Pferde oder ein Traktor verwendet.
Auf dem Weg zu den frischgebackenen Eltern wird an einer großen Zahl an Haltestellen auf das Wohl des Sohnes angestossen.
So sind die Weisertweckenfahrer oft stundenlang unterwegs bis der Wecken endlich an die Eltern übergeben wird. Dann muss natürlich nachgemessen werden und anschließend wird der Wecken bei einer zünftigen Brotzeit verspeist.

Der Bayerische Trachtenverband übt diesen Brauch noch regelmäßig aus.

Speckzopf von pgm in Pixelio

Bildnachweis: Paul-Georg Meister / pixelio.de