Nikolaus

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 Nikolaus

In katholisch geprägten Gebieten bringt der Nikolaus den Kindern in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember kleine Geschenke. Die Legende geht auf den Nikolaus von Myra zurück.

Es wird unterschiedlich gefeiert, in manchen Familien kommt der Nikolaus direkt ins Haus und liest den Kindern aus dem goldenen Buch ihre guten und schlechten Taten vor. Danach gibt es dann eine kleine Bescherung.

In manchen Gegenden hat der Nikolaus einen Helfer, in Bayern und Österreich Krampus oder Kramperl genannt. In Berchtesgadener Land kommen mit dem Nikolaus auch die Buttnmandl mit. Diesen Brauch gibt es nur in dieser Gegend.

Der Krampus hat eine Rute und einen Sack dabei, in dem er die bösen Kinder stecken darf. Dies ist auch schon vorgekommen und die kleinen „Lauser“ werden dann an der nächsten Straßenkreuzung wieder freigelassen.Ganz Schlaue hatten vorsorglich ein Taschenmesser dabei, damit sie sich schnell befreien konnten und die Nächsten gleich einen Ausstieg hatten.
Ein ehemaliger „Gefangener“ meinte als Erwachsener lapidar: „Das hat mich doch ganz schön beeindruckt und ich war direkt mal ein halbes Jahr brav.“ Was im nächsten Jahr war, weiß ich nicht, vielleicht waren es keine so schlimmen Taten mehr.

Die Figur des Weihnachtsmannes ist zwar optisch von der CocaCola-Werbung geprägt, soll aber vom Ursprung auf den Nikolaus zurück gehen. In unserem ersten Bild sieht man den Nikolaus in seinem Bischofsgewand, wie er ja auch ursprünglich gekleidet war.
In bayrischen Gebieten kommt an Heiligabend das Christkindl (der Nikolaus war ja schon da) und in Protestantischen Gebieten (oder Ländern ohne Heiligenverehrung) am Heiligabend der eher der Weihnachtsmann.

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Bilder:

Nikolaus im Bischofsgewand von Klausenverein Immenstadt

Nikolaus mit Krampus von Klausenverein Immenstadt

Krampus von Klausenverein Immenstadt

Nicolaus (c) Alfons Pauli